Monday, October 1, 2007

UNSER GESCHAEFT IM SEPTEMBER

Der September war gekennzeichnet durch eine sehr hohe Anfrage nach Interim Managern – die Urlaubszeit ist vorbei. Nicht alle sind ernst gemeint, nicht alle Kunden wissen genau, was sie wollen und einige haben Preisvorstellungen, die ans Absurde grenzen.

Aber offenbar nimmt der Wettbewerb neue Facetten an, aus meiner Sicht eine bedenkliche Entwicklung:

Offenbar werden von den Kunden inzwischen Anfragen an den Providern vorbei im Markt gestreut – und an alle Partner der jeweiligen Kunden weitergegeben, die auch nur an irgendeiner Stelle mit dem Kundenunternehmen zusammenarbeiten.

So kommt es dann, dass um 12h bei Xing ein IT-Dienstleister „für einen Kunden einen Interim Manager für Finanzen“ sucht und die gleiche Ausschreibung am gleichen Tag von einem anderen, vergleichbaren Dienstleister (jedoch vier Stunden später: man war halt nicht so schnell!) erneut auftaucht.

Ob das im Sinne des Klienten ist, wage ich zu bezweifeln.

Grotesk wird das Ganze, wenn dann beide Unternehmen MANATNET kontaktieren und um Hilfe bei der Beschaffung des Kandidaten ersuchen. Dem ersten Hilferuf kommen wir gern nach – dem zweiten schon nicht mehr.

Ein Einzelfall: Keineswegs! Eine vergleichbare Aktion wurde gestartet, als man einen „Fraud-Spezialisten mit fließenden Spanischkenntnissen“ suchte.

Das eigentlich Bemerkenswerte an dieser Geschichte ist etwas anderes: Offenbar glaubt jeder, er könne inzwischen im Interim-Geschäft mitmischen – egal, wie weit weg er davon bisher operiert hat. Und: Erste Kunden akzeptieren das offenbar.

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