Friday, April 11, 2008

FIRST WE TAKE MANHATTAN, THEN WE TAKE BERLIN

Einer meiner Lieblingssongs von Leonhard Cohen – und ganz besonders in der Version von Jennifer Warnes. Ich liebe Berlin! Ich habe dort lange gelebt und gearbeitet, habe meine Frau dort kennen gelernt und geheiratet. Ich erinnere mich an die Mauer mit allem drum und dran, Britische und Französische Volksfeste, Straßenschlachten am ersten Mai, kaum vorstellbare Staus an Brückentagen vor den Grenzübergängen zur Transitstrecke, kostenlose Konzerte von Barclay James Harvest vor dem Reichstag und das erste Konzert einer Newcomer-Band, die sich Dire Straits nannte, im Rahmen der British Rock Night in der Deutschlandhalle.

Berlin: Diese Stadt ist reines Adrenalin für mich – ein urbaner Powerriegel.

Sie ist in einer besonderen Art und Weise modern und deshalb wird sie nicht von jedermann verstanden.

Sie ist laut und groß und sperrig – und kann doch ihr großes Herz in einem Akt kollektiver Zuneigung an einen Eisbären verschenken.

Sie hatte ihren Türken im Stadtteil Kreuzberg bereits eine neue Heimat gegeben, als andere noch ihre Ressentiments kultivierten.

Sie ist immer wieder neu, voller Leben und sie ist enorm kreativ: Sage ich aus eigener Erfahrung.

Sie ist Deutschlands toleranteste Stadt: Sagt Roland Berger in seinem Städteranking.

Sie ist Deutschlands einzige wirkliche Großstadt. Sie ist die Hauptstadt. Sie steht in einer Linie mit Paris, London und Rom.

Während der ersten fünf Jahre hatte unser Unternehmen seinen Sitz in Dortmund. Wir haben uns dort wohl gefühlt und unser Unternehmen am Markt etabliert. Dennoch geht dieser Abschnitt nun zu Ende.

Ein neuer Abschnitt beginnt: Im Juli wird MANATNET seinen Sitz nach Berlin verlegen - an den Kurfürstendamm.

Wir haben diese Entscheidung ganz bewusst getroffen. Auch, weil kein Interim Management-Provider seinen Sitz in der Hauptstadt Berlin hat. Und wieder ist MANATNET Vorreiter.

Und, wir finden, Berlin passt sehr gut zu uns: Auch wir sind sperrig, sind in einer besonderen Art und Weise modern und werden deshalb nicht von jedermann verstanden. Wir sind das ‚enfant terrible’ im Interim-Markt – vor allem, weil wir anders sind als die anderen – und neue Wege gehen in diesem Markt, was nicht jeder Wettbewerber goutiert: Nicht überall herrscht Toleranz.

First we take Berlin – then we take Manhattan.

Kommentare

1. scribamus schrieb...

Baerlin - wer weiss, wofuer es gut ist. Sa.tirisch gute Reise Manhatt.net ;-))

2. Horst+Walther schrieb...

Die Ode an Berlin kann ich gut nachfühlen. Auch für mich ist Berlin, die (einzige) deutsche Metropole, eigentliche Heimat, Familientradition, Nostalgie, ein magischer Ort, an dem sich die Geschichte mit den Händen greifen lässt – und der gerade deswegen manchmal auch verstört.
Mindestens emotional eine sehr gute Entscheidung, wieder dort hin zu gehen.

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