Friday, January 18, 2008

REICHT DAS DIENSTLEISTUNGSANGEBOT DER INTERIM- PROVIDER AUF DAUER?

Seit weit über einem Jahr beobachten wir das Geschehen bei XING – vormals OpenBC.

Bei XING gibt es eine Unzahl von Foren, einige erscheinen sinnig, andere unsinnig. Tatsache ist – und nur das zählt: Jedes Forum hat Mitglieder und damit seine Nachfrageseite.

Wohl das größte Forum steht unter dem Titel ‚Freiberufler Projektmarkt’ und hat über 50.000 Mitglieder und dort schreiben Unternehmen Projekte für Freelancer aus.
 
Zugegeben, mit Abstand das größte Volumen (ich schätze an die 90 Prozent) kommt aus dem IT-Umfeld. Aber auch erste Interim Mandate werden ausgeschrieben.
 
Zugegeben, im Forum schreiben die Unternehmen das Projekt aus und warten darauf, wer sich meldet. Bei MANATNET wissen die Unternehmen, was sie benötigen und finden den richtigen Anbieter sofort.
 
Dennoch fragen wir uns: Was machen die Provider, was machen wir eigentlich, wenn das Geschäftsvolumen bei Xing wächst?
 
Kann unsere spezialisierte „Special Interest-Plattform zum Finden“ (MANATNET) gegen eine „General Interest-Plattform (XING) zum Suchen“ bestehen?
 
Was machen die Kunden, wenn Sie die Kandidaten über eine der beiden Plattformen gefunden haben?
 
Erfüllen Interim-Provider eigentlich die Erwartungshaltung der Kunden in vollem Umfang?
 
Erwarten Kunden weitere Dienstleistungen, von denen die Provider gar nichts wissen? Und wissen die Kunden möglicherweise noch gar nichts von den Dingen, die sie künftig erwarten werden?
 
Ich bin mir da völlig sicher: Hohe Margen abgreifen – allein dafür, dass ein Provider Kandidaten zu Verfügung stellt: Das wird auf Dauer nicht gut gehen. Das hat das Internet andere ‚Makler’ gelehrt und das wird auf absehbare Zeit der letzte teuer zahlende Kunde nicht mehr zulassen.
 
Bei MANATNET wird seit einigen Wochen intensiv vorgedacht …

Kommentare

1. Dr. Herbert Schmidt schrieb...

Das reaktive Geschaeft wird in Zukunft immer problematischer, denn die Kunden 'googeln' selber und ertrinken in dem, was nach Angeboten aussieht. Wie weiter oben geschildert, spielt der 'Nasenfaktor' eine grosse Rolle, soll heissen, die Mensch-zu-Mensch-Beziehung zaehlt, nicht die schoenen Worte oder Zeugnisse. Und damit wird dieses Geschaeft mittelfristig wohl wieder entweder vertriebsgesteuert oder ein Verlustgeschaeft sein. Vor-Ort-Praesenz aktiv, Netze persoenlich pflegen, das zaehlt! Alles andere ist 'abstauben' und auf einen Auftrag warten und das ist nicht ganz so gut.
HRS

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