Friday, December 7, 2007

FACHKRAEFTEMANGEL KOSTET MILLIARDEN

Anfang der Woche berichtete die FAZ erneut darüber:

Aufgrund des Fachkräftemangels hat die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr einen Wertschöpfungsverlust von 18,5 Milliarden Euro erlitten. Der Schaden entspricht 0,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.
 
Der Artikel stützt sich auf die Analyse des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW).
 
Insgesamt 165.000 Arbeitsplätze für Hochqualifizierte seien 2006 verwaist geblieben, die meisten davon in mathematischen, technischen du naturwissenschaftlichen Disziplinen.
 
Ich höre aus dem Markt, dass sich diese Situation im laufenden Jahr eher verschlimmert hat.
 
Ich lese heute, dass in zehn Jahren wohl allein 100.000 Ingenieure fehlen werden.
 
Ich frage mich, warum unser Marktplatz nicht längst leer gekauft ist…

Kommentare

1. Klaus-Peter Stahr schrieb...

Ich bin nicht sicher, ob Interim Management die Loesung ist. Aus meinen Projekterfahrungen werden nicht nur die reinen Ingenieurkenntnisse abgefragt und hohe Flexibilitaet (Auslandaufenthalt etc.) nachgefragt, sondern auch hohe Mobilitaet und Belastungsfaehigkeit. Diese Eigenschaften sind leider in Deutschland sehr verkuemmert. Wenn noch der Arbeitsminister meint, wir braeuchten keinen ausl. Zuzug, weil es unter den 3 Mio. Arbeitslosen alles gibt, dann uebersieht er die obengenannten zusaetzlichen Qualifikationen.

2. Juergen Becker schrieb...

Hallo, Herr Stahr,

vielleicht missverstehe ich Sie: Aber die Interim Manager, die hier bei MANATNET anbieten, zeichnen sich schon durch hohe Mobilitaet und Belastungsfaehigkeit aus.

Dessen ungeachtet muss ich Ihnen - leider - zustimmen: Auch ich habe den Eindruck, dass diese Eigenschaften in unserem Land inzwischen unterentwickelt sind.

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