Thursday, November 22, 2007

PREISE, DIE NAECHSTE

In den letzten Wochen habe ich drei Informationen erhalten:

Über Dritte: Erste Interim Provider versuchen, die Provisionen zu erhöhen oder auch die Marge nach oben zu fahren, die sie zwischen dem Entgelt vom Kunden und dem Tagessatz an den Interim Manager verdienen.
 
Aus eigenem Erleben: Die Entwicklung, die sich seit einigen Monaten abzeichnete, dass in Grossunternehmen kein Weg mehr am Einkauf vorbei führt, nimmt an Fahrt zu. Und der Einkauf versucht, die Tagessätze massiv zu drücken – um mindestens 10 Prozent dessen, was ich bisher als marktüblich angesehen hatte. Zudem werden Zahlungsziele von 60 Tagen vorgegeben und schlichtweg nicht mehr verhandelt.
 
Aus eigenem Projektgeschäft: Im konkreten Fall haben es US-amerikanische Investoren kategorisch abgelehnt, für einen kaufmännischen Leiter (Vakanzüberbrückung für sechs Monate) mehr als 1.000 Euro zu zahlen und haben bis auf einen alle von uns vorgestellten Kandidaten somit abgelehnt. Das erklärte Ziel ist ein Tagessatz von 850 Euro.
 
Wir werden uns auf harte Zeiten einstellen. Auch in eigener Sache werden sich Interim-Provider mit Kostensenkungen, Restrukturierung, Prozessoptimierung und Lean Management beschäftigen - müssen.

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