Friday, November 2, 2007

HOEHERE PROVISIONSSAETZE IM INTERIM-GESCHAEFT?

Erste Interim Manager berichten, dass Interim-Provider dazu uebergehen, hoehere Provisionen von den Interim Managern zu verlangen. Genannt werden 40 Prozent und wohl auch Versuche, noch mehr durchzusetzen.

Selbstverstaendlich kann man in einer Marktwirtschaft versuchen, die eigenen Gewinne zu maximieren - zumindest solange, wie der Markt das zulaesst.

Irgendwann werden sich aber die Marktteilnehmer fragen, weshalb die Provisionen von Interim-Providern steigen sollen - waehrend praktisch ueberall sonst Provisionen unter Druck geraten.

Irgendwann werden sich die Marktteilnehmer fragen, was sie mit solchen Provisionssaetzen eigentlich finanzieren.

Und irgendwann werden sich Interim Manager fragen, wer denn eigentlich die Mehrwerte in diesem Geschaeft schafft.

MANATNET beobachtet diese Entwicklung ganz entspannt: Wir berechnen 25 Prozent - oder sogar nur 15 Prozent, wenn ein Interim Manager fuer die Nutzung unseres Marktplatzes 55 Euro im Monat bezahlt. Aber darueber entscheidet allein der Interim Manager - und der Provisionssatz ist ihm (oder natuerlich: ihr) garantiert.

Ein paar Zahlen? Bei einem durchschnittlichen Projekt mit einem Tagessatz von 1.000 Euro und einer Laufzeit von sechs Monaten (und Vollauslastung) schlaegt sich der Unterschied in den Provisionssaetzen (von 15 Prozentpunkten) in einem Cashflow von sage und schreibe 18.000 Euro nieder.

Sicher ist: Diese 18.000 Euro kommen beim Interim Provider zusaetzlich an. Sicher ist auch: Ein anderer zahlt sie zusaetzlich - entweder der Kunde oder der Interim Manager.

Solange er es halt zulaesst.

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