Jeder weiß, MANATNET arbeitet anders als alle anderen Interim-Provider. Nicht alle finden das gut. Wir schon.
Heute denke ich dabei nicht an Geschäftsmodelle, offene Datenbank oder Direktes Kontrahieren oder sonstige „Hard Facts“.
Heute denke ich an Kommunikation – an unsere Regelkommunikation während der Geschäftsanbahnung:
Die Information an Interim Manager, dass ein Kunde grundsätzlich Interesse hat. Und die daraus inzwischen zwingend erforderliche Verifizierung der jeweiligen Verfügbarkeit (Dieses Datenbankfeld könnten wir uns theoretisch schenken, so schlecht wird das von den Interim Managern gepflegt!)
Die Information, dass der Klient den Lebenslauf angefordert hat – oder, dass der jeweilige Interim Manager nicht in die engere Auswahl gekommen ist.
Die Information, dass ich mit dem Klienten im Dialog stehe und mich melde, sobald ich neue Informationen habe.
Die Information über den Status, wenn ich Feedback erhalten oder eben nicht erhalten habe, denn: An ein paar Fingern kann ich abzählen, wie viele Klienten sich an ihre selbst gesetzte Deadlines halten. Ich weiß, dass ich mit dieser mathematischen Höchstleistung in bester Gesellschaft bin.
Dennoch klingelt regelmäßig das Telefon – und dann folgt genau das: „Herr Becker, gibt´s was Neues?“
Regelmäßig mache ich dann ein paar Atemübungen und antworte höflich: „Nein, tut mir leid. Sie wissen doch: Die Kunden sind um den Faktor 10 langsamer als Sie und wir.“, denn die Interim Manager sind meine Kunden.
Und ich ringe regelmäßig den kleinen Teufel in mir nieder, der rebelliert und ganz anders antworten möchte.
Mein kleiner Teufel – im ironischen Modus:
„Gut dass Sie anrufen und mir ein kleines Gehirnjogging spendieren. Bitte warten Sie einen Augenblick und lassen Sie mich kurz ein paar Synapsen unter Starkstrom setzen: Ich weiß dann sofort, von welchem Projekt Sie reden, wo wir stehen und wie es gleich weiter geht.“
Oder – mein kleiner Teufel im sarkastischen Modus:
„Ja klar. Aber ich hab mir gedacht, ich sag mal nichts und warte bis Sie anrufen.“
Oder – mein kleiner Teufel im arroganten Modus:
„Oh! Gut, dass Sie anrufen. Hätte ich fast vergessen: Der Kunde möchte Sie in einer halben Stunde in seinen Büros treffen. Das schaffen Sie doch sicher, oder?“
Oder – mein kleiner Teufel im bitterbösen Modus:
„Ja, wenn mich Ihr Anruf nicht davon abgehalten hätte, beim Klienten nachzufassen: Leider fehlt mir jetzt die Zeit dafür!“
Von Beginn an gilt MANATNET als Interim-Provider mit vorbildlichem Kommunikationsverhalten: Schnell, durchgängig und ehrlich.
Offenbar ist unsere Kommunikation derart gut, dass manche das kaum glauben können.
Während ich heute schreibe, flüstert mein kleiner Teufel diabolisch grinsend: „Gell, Du kannst es nicht mehr hören, dieses: „Gibt´s was Neues, Herr Becker?““