ABER SICHER! JETZT SOGAR IN MEINER EIGENEN FIRMA
Ich gebe gern zu: Ich hatte nicht erwartet, dass die Interim Manager die regionalen AIMP-FIMs (Forum Interim Management) derart gut annehmen würden. Regelmäßig nehmen um die hundert Interim Manager teil und neuerdings müssen wir vom AIMP aus die Veranstaltungen als „ausverkauft“ kennzeichnen, weil einfach kein Platz für mehr Interim Manager vorhanden ist. Das traf auch für das AMIP-FIM gestern im beeindruckenden Anglo German Club in Hamburg zu.
Neunzig Minuten Vorträge (Torben Rick: Dos and Don´ts im Projektmanagement; Thorsten Becker: 10 Thesen zur Zukunft der Interim Provider; und ich: Vertrieb – aus völlig befangener Sicht) und die anschließende Diskussion bereiteten das Feld für viele weitere Gespräche. Erst nach Mitternacht war diese Veranstaltung zu Ende.
Zwei Dinge bleiben hängen:
Das war eins der schönsten AIMP-FIMs (im Sinne von „Ich war sehr gern dort“), an dem ich teilgenommen habe. Wenn ich es irgendwie einrichten kann, werde ich auch im nächsten Jahr gern kommen.
Die Bandbreite des Feedbacks auf meinen Vortrag reichte von „Das habe ich noch nie so gesehen“, über „Sie haben völlig Recht: Auch ich habe Mailings komplett eingestellt“ bis zu „Diesem Thema sollten Sie sich gesondert und in einem eigenen Vortrag widmen“ (gemeint war meine Empfehlung „Überfordern Sie nicht Ihre eigene Website!“) auf dem einen Ende der Skala.
Das andere Ende der Skala besetzt diese Aussage: „Sie haben nur allgemein Bekanntes vorgetragen. Erstes Semester. Wer das als Interim Manager nicht beherrscht, ist hier fehl am Platz.“
Starke Worte.
Auf meine Frage „Und? Machen Sie das alles so?“ entgegnete mein Gegenüber: „Ich mache kein Interim Management mehr. Ich habe jetzt eine eigene Firma.“
Überzeugt hätte mich ein „Aber sicher, sogar jetzt in meiner eigenen Firma!“

Freitag der 13. Schon wieder. Der dritte in diesem besonderen Jahr. Zufall? Übermorgen ist obendrein Volkstrauertag. Ich erkläre heute zum Tag des tiefergehenden Nachdenkens: