ES GING DOCH AUCH SO!

Ostern ist ’rum, der Schnee fällt – und was machen wir? Klar: Akquirieren! Auf Sparflamme zwar, denn die meisten unserer Gesprächspartner sind noch in den Ferien – aber immerhin!
Anmerkungen zum Interim Management aus persoenlicher Sicht - unterhaltsam und kritisch

Ostern ist ’rum, der Schnee fällt – und was machen wir? Klar: Akquirieren! Auf Sparflamme zwar, denn die meisten unserer Gesprächspartner sind noch in den Ferien – aber immerhin!

Die meisten von uns sind in den Osterferien. Wir merken das nicht zuletzt daran, dass die Zugriffszahlen auf www.manatnet.com niedriger werden. Das ist in schöner Regelmäßigkeit der Fall: um Weihnachten, Ostern und Pfingsten, im Brückentag-Mai, in den Sommerferien, in den Faschingsferien, in den Osterferien, …
Aber mein Blog-Eintrag ist inzwischen eine lieb gewonnene Tätigkeit. Ganz ehrlich, denn es ist mein Anlass zur Selbstreflektion – auch und gerade am Karfreitag. Und obendrein ist heute ein guter Tag. Das liegt auch an Paula.
Und dann schrieb mir heute jemand bei XING – wir, die wir nicht in Ferien sind, tummeln uns an solchen Tagen oftmals bei XING:
„Hallo,
war natürlich eine super Idee, die Sie da mit MANATNET hatten. Gratuliere! Ich kann mir vorstellen, dass das riesig läuft.
You make my day! Heute ist ein guter Tag. Vielen Dank an meine unbekannte neue Freundin Paula und den neuen Kontakt bei XING! Ich wünsche Ihnen einen ebensolchen schönen Tag, morgen schönes Eierfärben und dann ein paar schöne Ostertage. Danach kümmern wir uns wieder um das Interim Management.
Ich wüsste gern, wie es Paula geht...
PS: Ich vergass den versprochenen Link auf die ersten (Vorab-) Ergebnisse aus der AIMP-Providerumfrage. Hier ist er: AIMP-ROVIDERUMFRAGE AUSZUG VORLÄUFIG

Frühjahr. Die Welt wird wieder dynamischer und farbiger. Die Veränderungen zum Winter empfinde ich immer wieder neu als dramatisch – im positiven Sinne. Neues wächst auf altem Grund – jung, frisch und unverbraucht: Meine liebste Jahreszeit!
Zudem stehen im Frühjahr regelmäßig die Ergebnisse der Providerumfrage des AIMP an. Vera Bloemer sammelt immer alle Umfrageergebnisse ein und stellt somit die Vertraulichkeit sicher, denn nicht jeder möchte, dass seine Antworten öffentlich werden – was ich im Übrigen respektiere.
Auch – und vielleicht ganz besonders – geht das zurück auf die Tatsache, dass die AIMP-Mitglieder erstmals eine Struktur erarbeitet und offen gelegt haben, auf deren Grundlage alle Teilnehmer ihre Marktschätzung aufbauen.
Sicher, es wird sich wieder vortrefflich streiten lassen über die Ergebnisse. Und ohne jeden Zweifel werden wir das Eine oder Andere verbessern können oder müssen.

Erst kürzlich sagte mir ein Schulfreund: „Ich bin mir nur nicht so sicher, ob der Blog mit dieser Ausrichtung strategisch so sinnvoll ist. Ich denke zwar immer, was ich sage, doch sage ich nicht alles, was ich denke... etwa über Kunden... oder über Termintreue.
Ich gebe gern zu: Das hat mich zutiefst erschüttert! Aber dafür sind ja Schulfreunde da!
Ich werde also aufpassen, dass mein Blog sich nicht zur Beckerschen Freitagsnörgelei entwickelt. Dennoch, so fürchte ich, werde ich immer etwas mehr von dem preisgeben, was ich denke. So ein ganz klein wenig fühle ich schon als Weltveränderer. Deshalb mache ich ja auch solch einen neumodischen Kram wie MANATNET.
Meine Mutter ist im Übrigen auch erschüttert über mein Blog. Ihrem „Das kann ich kaum glauben!“ folgt aber stets ein „Ausdenken kann man sich soviel aber auch nicht. So kreativ bist auch Du nicht, mein Sohn!“
Schliesse ich also heute meinen Eintrag in bester Laune und mit einem Blick aus dem Fenster – in den strahlenden Sonnentag in Baden und baue ich das Foto ein, was ich schnell geschossen habe.
Es wird Frühling – kein Grund zum Nörgeln!
Da fällt mir ein: In den siebziger und achtziger Jahren gab es in der Zeitschrift „fotomagazin“ eine regelmäßige Kolumne: „Nörgelmann“. Der Autor, Alexander Borell, ist inzwischen leider verstorben. Er kritisierte damals Neuerscheinungen auf dem Kameramarkt. Es war der mit Abstand meistgelesene Artikel im Heft, viele lasen ihn als erstes, ja, es gab sogar richtige Fangemeinden. Und: Man konnte sich wunderbar über diese Artikel streiten – und jeder in der Szene sprach darüber …