DIE NAECHSTE EVOLUTIONSSTUFE DES WEIHNACHTSBAUMS
Was für schöne Weihnachten! Selbst die Nachrichten haben die nichts Schlimmes – zumindest, wenn ich die vergangenen Wochen als Maßstab heranziehe. Sogar die Sonne lässt sich hier in Baden sehen – das Sonnenland hatte sie wochenlang gemieden.
Ich spüre, wie diese Tage meinen Akku aufladen: Zeit mit der Familie - statt Zeit mit dem Rechner. Zeit in der Küche - statt Zeit im Büro. Spürbare Ruhe. Vieles ist wichtig - Tagessatz, Verfügbarkeit und sonstige Interim-zentrierte Themen nicht. Keine Termine, keine Deadlines.
Unfassbar: Mein Sohn schenkt mir einen Weihnachtsbaum für den USB-Stecker: Er (der Weihnachtsbaum) wechselt ständig die Farbe. „Damit auch am Rechner ein wenig Weihnachtstimmung aufkommen kann!“ Die nächste Evolutionsstufe des Weihnachtsbaums.
Ich spüre eine größere Distanz zu vielem, was eben noch enorm wichtig war – und vielleicht auch morgen wieder wichtig sein wird.
Aber morgen ist nicht heute.
Ich schreibe mein heutiges Blog in seltsamer Einsamkeit. Ein kurzer Chat mit einer lieben Kollegin in München, eine letzte Telefonkonferenz und einige gute Wünsche zum Fest in digitaler und analoger Form. Der Seismograph für die heutigen Zugriffszahlen auf MANATNET schlägt kaum noch aus.
Sie entwerten sich selbst, die schlechten Nachrichten. Die Medien haben ihren Anteil daran: