PREISE AM PROJEKT AUSRICHTEN ODER AM SKILL-PROFIL?
Heute habe ich ein Feedback eines Klienten erhalten, das so noch nicht mir gegenüber kommuniziert wurde.
Auf die von uns vorgeschlagenen beiden Kandidaten sagte der Klient wörtlich:
„Wir möchten keine Qualifikationen bezahlen, die wir nicht benötigen.“
Auf den ersten Blick vollkommen nachvollziehbar. Auf den zweiten Blick zeigen sich auf der Stirn tiefe Falten: Sind wir nicht bisher unterwegs mit dem Argument: „Das Projekt, das Mandat gibt den Preis vor – und nicht das Können des Interim Managers?“
Vielleicht machen wir uns da etwas vor – vielleicht müssen wir hier, aber auch die Interim Manager, noch viel kritischer werden.
Vielleicht müssen wir deutlicher weg von der derzeitigen Praxis der Interim Manager, die letztlich – zumindest bei MANATNET – vorgeben, was bei ihnen „ankommen“ soll.
Vielleicht müssen wir uns alle viel konsequenter fragen: „Was ist diese Arbeit im konkreten Umfeld und in der konkreten Situation des Klienten wirklich wert?“
Ich kann mich mit diesem Gedanken sehr gut anfreunden. Jedoch: Ich warte auf den Klienten, der mir dann sagt: “Wie kann denn ein derart qualifizierter Interim Manager/qualifizierte Interim Managerin zu einem derart geringen Preis anbieten? Da kann doch etwas nicht koscher sein….!“